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In welcher Situation warst du, bevor du in das Sozialprojekt „Helden gesucht“ eingemündet bis?

Ich war zuvor in meiner Ausbildung zur Erzieherin ohne abgeschlossenes Anerkennungsjahr gekündigt worden. Zuhause hat mich die Frage beschäftigt, was ich jetzt beruflich machen soll. Dann habe ich mich weitläufig informiert und nach Unterstützungsmöglichkeiten gesucht, um mich beruflich neu zu orientieren. Ich hatte absolut keine Idee, das war dann der Punkt als ich zum Projekt „Helden gesucht“ gekommen bin.

Wie bist du auf das Sozialprojekt gestoßen?

Bei mir war es so, dass ich mich beim Jobcenter für die Teilnahme an einer Informationsveranstaltung eingetragen hatte, bei der das Projekt vorgestellt wurde. Direkt im Anschluss hatte ich dann ein erstes Kennenlerngespräch mit Anke Vierow. Am Montag darauf folgte dann der Start für mich.

Mit welcher Einstellung bist du dem Projekt begegnet?

Ich war offen und positiv eingestellt. Grundsätzlich hatte ich mir das Ziel gesetzt, das Programm durchzuziehen.

Inwiefern hat das Projekt dich unterstützt?

Die intensive Auseinandersetzung mit meinen eigenen Stärken und meinen Kompetenzen hat mir sehr gut getan und mir dabei geholfen, mir berufliche Ziele zu setzen. Vor allem hat es für mich Klarheit geschaffen darüber, was ich eigentlich möchte: Ich habe dank des Projekts die Entscheidung getroffen, in meinem Job zu bleiben und mich hier weiterzuentwickeln und fortzubilden. Insgesamt hat es mir viel mehr Selbstvertrauen und Sicherheit gegeben.

Inwiefern hat dir die MGG geholfen deinen aktuellen Job zu finden?

Wir haben uns in der Gruppe Arbeitgeber gesucht und uns gemeinschaftlich beworben. Unsere Trainerinnen Heidi und Anke, aber auch di Cotrainer*innen Sandra und Manfred haben uns bei unseren Anschreiben und den sonstigen Texten unterstützt. Alle Schreiben sind individuell mit uns erstellt worden. Das Unternehmen, in dem ich jetzt angestellt bin, habe ich mir selbst gesucht und ein dort Praktikum gemacht. Jetzt bin ich sehr zufrieden mit meiner Stelle und werde sie aller Voraussicht nach mit einer Qualifizierungsmaßnahme verbinden, um als sozialpädagogische Fachkraft eingestellt zu werden.

Wem würdest du das Projekt empfehlen?

Das Projekt ist hilfreich für Leute, die grundsätzlich motiviert sind, aber nicht wissen, in welche Richtung sie gehen sollen. Man wird von Beginn an mit einbezogen in das Programm. Es ist also von der informativen und der menschlichen Seite großartig. Die Maßnahme ist zudem für alle Bildungsabschlüsse geeignet, die Motivation zur persönlichen Entwicklung ist aus meiner Sicht ein ausschlaggebender Faktor für die Teilnahme. Man muss die Bereitschaft mitbringen, an sich zu arbeiten. Dann erhält man ein tolles Angebot, das inhaltlich stark ist.

Was wünscht du dir für das Sozialprojekt der MGG?

Ich wünsche mir, dass es stärker gebucht wird. Im Vergleich zu vielen anderen Maßnahmen, die das Jobcenter anbietet, trifft es den individuellen Bedarf erwerbsloser Menschen.

Eure glückliche Laura

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